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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich & Vertragsgegenstand

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Dienstleistungen, Beratungsverträge und Entwicklungsleistungen der MINT Kooperative eG, vertreten durch den Vorstand Ronny Elsner, gegenüber Unternehmen im Sinne des § 14 BGB.

Vertragsgegenstand ist insbesondere die Einrichtung, Konfiguration und individuelle Anpassung von KI-Telefonassistenten (Voiceagents) auf Basis der fonio.ai-Plattform, die Anbindung an Kalender-, CRM- und Kommunikationssysteme, die Erstellung individueller Gesprächsflüsse und Prompts sowie die damit verbundene Beratung und Betreuung.

§ 2 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, dem Auftragnehmer alle zur Vertragserfüllung erforderlichen Informationen und Zugänge (z. B. Zugang zum fonio-Konto, Kalender- und CRM-Zugänge, Informationen zu Gesprächsabläufen und Unternehmensprozessen) kostenfrei und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.

§ 3 Vergütung & Abrechnung

Die Einrichtungsleistung wird als einmaliger Festpreis abgerechnet. Die laufenden Software-Kosten für den KI-Telefonassistenten richten sich nach den jeweils aktuellen Tarifkonditionen von fonio.ai und werden separat abgerechnet. Sofern nicht ausdrücklich ein Festpreis vereinbart wurde, erfolgt die Abrechnung weitergehender Leistungen nach Aufwand auf Basis von Tagessätzen. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Zahlungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig.

§ 4 Nutzungsrechte

Nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Kunde ein unbeschränktes Nutzungsrecht an den speziell für ihn erstellten Konfigurationen, Gesprächsflüssen und Prompts. Urheberrechtliche Kernkomponenten und wiederverwendbare Standardbausteine des Auftragnehmers bleiben im Eigentum des Auftragnehmers, der Kunde erhält hieran jedoch ein einfaches Nutzungsrecht. Nutzungsrechte an der fonio.ai-Software selbst ergeben sich aus dem Vertragsverhältnis mit der fonio GmbH.

§ 5 Haftungsausschluss

Der Auftragnehmer haftet bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit unbeschränkt. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit sowie für Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Die Haftung für indirekte Schäden, Produktionsausfälle oder entgangenen Gewinn ist im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen.

§ 6 Gerichtsstand & Anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Gera.